The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel 4

The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel 4

Moin allerseits. Endlich kann ich euch den vierten Teil der Trails of Cold Steel Reihe vorstellen. Ich habe gefühlt eine Ewigkeit warten müssen, nachdem ich den dritten Teil vollendet habe und ich bin mir sicher, euch erging es genauso!
Hier sind wir nun also endlich, mit einem riesigen Dank und Shoutout an NIS America blicken wir auf das Ende der Cold Steel Spiele.

Nach dem tragischen Ende des dritten Teils, sieht sich Erebonia nun letztendlich dem Krieg mit Calvard gegenüber gestellt. Landesweit werden neue Soldaten einberufen, der andere Campus der Thors Military Academy trifft im Branch Campus ein… Doch was ist eigentlich mit der Class VII, alt und neu? Und was ist mit Rean passiert…? Dies und besonders die neue Unterstützung will ich hier aber nicht spoilern. Fans der Legend of Heroes Spiele werden allerdings voll auf ihre Kosten kommen.

Features

Ein Feature, das ich generell bei Spielereihen mag, ist die Möglichkeit Boni aus vorherigen Spielständen zu erlangen. So auch hier – ihr erhaltet pro Spielstand der Vorgänger (Trails of Cold Steel 1, 2 und 3) direkt am Anfang einige Gegenstände.

Speicherdaten aus Trails of Cold Steel 1 geben euch 200 von jeder Sepith Art, 200 Sepith Mass und ein Attack 2 Quartz.
Speicherdaten aus dem zweiten Teil geben euch ebenfalls 200 Sepith jeglicher Art, 200 Sepith Mass und ein Action 2 Quartz.
Letztendlich gibt einem der dritte Teil quasi 20 U-Material als Bonus. Zusätzlich kann man die „Clear Data“ aus dem letzten Teil hinübernehmen und erhält weitere Boni und gewisse Details aus dem dritten Teil werden übernommen.
Item-mäßig sah es bei mir wie folgt aus:

  • Life Droplet x3
  • Power Droplet x3
  • Defense Droplet x3
  • Magic Droplet x3
  • Spirit Droplet x3
  • Shining Pom Droplet x3
  • Zeram Powder
  • Fighter Medallion für das Erreichen des Instructor Rang A+

Das Kampfsystem ist weiterhin das gleiche. Ihr wählt mit X (Angriff), Kreis (Abwehr), Dreieck (Craft – also Fähigkeiten) und Quadrat (Arts – also Zauber) verschiedene Aktionen und erledigt so eure Gegner. Ihr könnt sie natürlich auch mit den gewohnten S-Crafts schneller besiegen und mit der Order-Funktion eure Statuswerte im Kampf für einige Runden erhöhen.
Am Ende des Kampfes erhaltet ihr wie gehabt EXP, Items und Geld.

Viele Dinge wurden direkt aus dem dritten Teil übernommen, wie zum Beispiel das ARCUS II, wo ihr zwei Master Quartze einsetzen könnt.
Neu ist hier allerdings, dass ihr die Sub-Master Quartze beliebig oft einsetzen könnt (es kann also jeder beispielsweise den Master Quartz von Juna als Sub-Master einsetzen und nicht nur ein Charakter, wie es im dritten Teil war).

Außerhalb der Kämpfe könnt ihr, wie gehabt, die Gegner angreifen um sie zu betäuben oder gar zu besiegen. Neu hinzugekommen ist hier eine Art „Brave Slash“. Mithilfe dieses Angriffs könnt ihr die Kämpfe direkt mit einem „dreifachen Vorteil“ starten. Im Grunde heißt dies nur, dass die ersten 3 Kampfrunden euch gehören, bevor die Gegner überhaupt agieren können.
Befinden sich auf der Karte mehrere Gegner in unmittelbarer Nähe (angezeigt durch rote Linien, die von Gegner zu Gegner laufen), könnt ihr „Chain Battles“ (Kettenkämpfe) starten. Hier kämpt ihr direkt hintereinander gegen die „gechainten“ Gegner und erhaltet am Ende einen Bonus auf eure EXP und weiteren Belohnungen.

Neu im vierten Teil ist die Möglichkeit die euch bekannten Mecha Ritter (wie z.B. die Drakken Units) im Kampf zu beschwören und so die Gegner zu attackieren.

Auch kehren die Lost Arts (eine Art Superzauber) aus dem zweiten Teil wieder. Diese könnt ihr mithilfe besonderer Quartz erlangen, welche ihr von optionalen Bossgegnern bekommt, sobald ihr diese besiegt.

Mein absoluter Favorit an eingebauten Features ist der High-Speed Mode. Diesen könnt ihr per Druck auf die linke Hälfte des PS4-Touchpads aktivieren und sorgt so dafür, dass das Spiel, die Dialoge, Kämpfe, einfach alles in sehr schneller Geschwindigkeit vonstatten gehen.

Die bekannten Minigames Blade, Vantage und natürlich das Angeln kehren ebenfalls wieder zurück. Dazu kommen Blackjack, Poker und ein gänzlich neues Minispiel namens Pom! Pom! Party!, welches man mit Tetris oder Puyo Puyo Party (daher wohl auch der Name) vergleichen kann.

Fazit

Wie bereits erwähnt, möchte ich zur Story nicht zu viel spoilern, daher nur ein Gedanke: Endlich! Wer mein Review zum dritten Teil gelesen hat, wird verstehen, was ich meine. 😉

Grafisch und musikalisch ist das Spiel wieder einmal grandios. Nihom Falcon (die Entwickler der Reihe) wissen halt, was sie machen.

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